Jesus, der Weg zum Vater

Von James Jordan

Nach all meinen Jahren als Christ ist bei mir der Eindruck entstanden, dass so viele von uns die Betonung ihres Glaubens ausschliesslich auf die Person Jesu‘ richten. Der Vater wird nur im Vorübergehen erwähnt. Um es genau zu nehmen, der Vater scheint im Vergleich zu Jesus in den Hintergrund gedrängt zu werden. Ich glaube es gibt einen guten Grund dafür. Immerhin steht der Name Jesu‘ über allen anderen Namen. Sein Name ist der einzige Name, im Himmel und auf Erden, in dem Rettung liegt. Er ist das Alpha und das Omega, der Anfang und das Ende, und die Schrift ermutigt uns unsere Augen auf Jesus, den „Anfänger und Vollender unseres Glaubens“ zu richten. So ausgeprägt ist die Betonung von Jesus‘ Zentralität, dass alles andere in den Hintergrund gedrängt wird.

Als Christen betonen wir zurecht, dass das Kreuz den Wendepunkt der Geschichte darstellt. Sogar unser Kalender ist nach der Geburt Jesu‘ ausgerichtet. Jesu‘ Wichtigkeit ist unumstritten, soweit es um die Errettung der Menschheit und Seiner Bedeutung in unserem Leben geht. Doch Jesus selbst sagte: „Der Vater ist größer als ich“. Er selbst lebte in absoluter Hingabe an Seinen Vater und alles was Jesus anvertraut wurde, übergibt Er am Ende Seinem Vater. Der Vater ist also die letztendliche Autorität. Warum erwähne ich dies? Ich erwähne dies, weil ich denke, dass die Gemeinde für lange Zeit eine zu starke Betonung ausschliesslich auf Jesus allein gelegt hat. Doch die Schrift lehrt sehr klar, dass Jesus der Mittler zwischen Gott uns Mensch ist, der Eine der uns zum Vater bringt. Er vereinigt uns mit unserem Vater, und zieht uns nicht nur zu Sich selbst. Er ist gekommen, um uns zum Vater zu ziehen und uns nach Haus zu bringen.

(Anmerkung: James Jordan ist der Gründer von Fatherheart Ministries International.  James erstes Buch ‚Sohnschaft – Eine Reise in das Herz des Vaters‘ kann durch uns bezogen werden.)

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